Argumente

 Unnötig

Sich eine Mitsprache am Flugplatz über 10 Millionen Aktienkapital zu erkaufen ist völlig unnötig. Es gibt Möglichkeiten der direkten Einflussnahme über Baurechte, Mietverträge oder Darlehen. Als Bewilligungsbehörde hat der Kanton noch weitere Mittel und Wege um Einfluss zu nehmen.
Mehr dazu: unsere Lösung.

 Riskant

Mit der Beteiligung ist der Kanton automatisch im Verlustrisiko und kann sich in einem Fass ohne Boden befinden. Die präsentierte Planerfolgsrechnung geht vom allerbesten Fall aus, um im Jahre 2030 bei jährlich 20‘000 Flugbewegungen eine schwarze Null zu präsentieren. Tritt auch nur eine der vielen Unbekannten ein, wird das Ziel nie erreicht. Jährliche Defizite zu Lasten der Staatskasse sind die Folge.

 Verlust der Unabhängigkeit

Als Teilhaber beabsichtigt der Regierungsrat Einsitz im Verwaltungsrat der Flugplatzbetreiberin zu nehmen und verliert dabei seine Unabhängigkeit. Gleichzeitig ist er Bewilligungsbehörde und Beschwerdeinstanz. Wie verhält er sich zukünftig bei Einsprachen von Bürgerinnen und Bürgern? Werden Gesuche am Flugplatz bevorzugt behandelt?

 Immissionen

Das Geschäftsmodell des Kantons (nicht der Pilatus Flugzeugwerke AG!) heisst neu «Hangaring». Ausserkantonale Dritte sollen dabei ihre Flugzeuge in Buochs parkieren und damit Einnahmen in Form von Start- und Landegebühren zu generieren. Um die schwarze Null überhaupt zu erreichen, müssen schnell möglichst viele Flugbewegungen, selbst zu empfindlichen Tages- und Nachtzeiten generiert werden. Von heute 11‘200 auf neu 20‘000 Bewegungen. Diese Zunahme um über 70% hat massive Lärmimmissionen zur Folge.

 Unseriös

Das Stimmvolk soll jetzt über ein jahrzehntelanges, finanzielles Engagement entscheiden, weiss aber nicht, wie der Flugbetrieb dereinst aussehen wird. Aktuell laufen verschiedene Abklärungen zur Gestaltung des zukünftigen Betriebsreglements. Darin wird in ein paar Monaten festgelegt zu welchen Zeiten, wie grosse Flugzeuge und Helikopter verkehren und wie viel geflogen wird. Wir sind der Meinung die Wohnbevölkerung muss wissen was sie für das viele Geld erwartet, alles andere ist unseriös.

Vereinbarung

Im April 2015 haben der Kanton Nidwalden, die Gemeinden und Korporationen von Stans, Buochs und Ennetbürgen eine Vereinbarung unterzeichnet. Vereinbart wurde das für den Betrieb keine Gelder der öffentlichen Hand eingesetzt werden dürfen.